Weit ab von Umweltbelastung lassen sich mehrere Samen und Körner durch Vorquellen im Zimmer heranziehen. Die Ernte dieser ersten frischen Blätter und Keimsprossen werden immer beliebter. Dieses Frischgemüse hat viele Vorzüge, es schmeckt gut, hat sehr viele Vitamine und Ballaststoffe. Gerade im Herbst und Winter eine preisgünstige Alternative. So können Sprossen als Salatzugaben, in Suppen, in Säften, in Smoothies, in Omelettes oder auch für die asiatische Küche (Wok) angerichtet werden.
Welche Samen und Körner kann man zum Keimen bringen? Kichererbsen (haselnussartig), Mungobohnen, Azukis, Alfalfa (wie Erbsen), Bockshornklee (Curry), Rettichsprossen (scharf), Salatrauke (nussartig), Kresse (würzig-pikant) und Soja.
Besonders zu nennen, die Brokkolisprossen mit ihrer krebshemmenden, kreislauffördernden und antibiotischen Wirkung. Laut amerikanischen Untersuchungen sollen die Sprossen nicht nur Tumoren vorbeugen, sondern auch bei Harnwegsinfektionen und Erkältungskrankheiten helfen. Mit 10-20g Sprossen, 2-3 gehäufte EL täglich kann man sich das ganz Jahr fit halten. Brokkoli Sprossen schmecken würzig pikant. Sie passen zu Kartoffel-Fleisch-und Fischgerichten und als Ergänzung zu Rohkost und Salat.
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