Okt 14

Gute Gründe fleischlos zu leben


Wie viele Vegetarier in Deutschland genau leben, ist nur abzuschätzen. Der Vegetarierbund Deutschland (Vebu) rechnet derzeit mit etwa sieben bis acht Prozent der Bevölkerung. Das wären etwa sechs Millionen Deutsche, die weder Fleisch noch Fisch essen. Die Europäische Vegetarierunion geht von neun Prozent aus. Hingegen sind es laut Nationaler Verzehrstudie II nur 1,6 Prozent.


Die widersprüchlichen Zahlen seien auf die unterschiedlichen Auffassungen zurückzuführen, was einen Vegetarier ausmacht, meinen Claus Leitzmann und Markus Keller im Buch Vegetarische Ernährung. So gibt es unter ihnen viele Typen wie Ovo-Lakto-Vegetarier, Lakto-Vegetarier oder Veganer. Einige bezeichnen sich sogar als Vegetarier, obwohl sie Fisch essen.


Die neueste Form sei laut Vebu-Sprecher Sebastian Zösch der Flexitarier. Er isst so gut wie kein Fleisch, verzichtet aber nicht komplett darauf. Zum Vergleich: Einer Statistik der Gesellschaft für Konsumforschung verzichteten 1983 in der alten Bundesrepublik 0,6 Prozent der Bevölkerung auf Produkte toter Tiere. Demnach ist die Zahl - trotz der unterschiedlichen Angaben - deutlich gestiegen.


Tierschutz als starkes Motiv


Um herauszufinden, was die Menschen dazu bewegt, kein Fleisch zu essen, hat die Universität Jena die bisher weltweit größte Befragung von Vegetariern durchgeführt. 4000 Menschen im Alter zwischen 10 bis 91 Jahren wurden online befragt, 70 Prozent davon sind Frauen.


Es zeigte sich: Vor allem der Tierschutz ist ein Auslöser, vegetarisch zu leben. So gaben die meisten Teilnehmer an, kein Fleisch mehr zu essen, weil das bedeutet, Tiere töten zu müssen. Auch der Schutz der Tierrechte spielt eine wesentliche Rolle. Zudem sorgen sich die meisten Vegetarier um die Umwelt. Sie vertreten die Ansicht, dass Ressourcen verschwendet werden, wenn Tiere statt Pflanzen verzehrt werden - besonders in einer Welt, in der Menschen hungern.


Weitere Argumente sind die weltweite Überfischung der Meere und der fortschreitende Klimawandel. So verursacht die Massentierhaltung zirka ein Fünftel der Treibhausgase weltweit. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen schätzt, dass die Viehzucht für acht Prozent des globalen Wasserverbrauchs verantwortlich ist, dabei entfallen sieben Prozent auf die Produktion des Futters. Zudem ist eine wesentlich größere Fläche nötig, um eine Tonne Eiweiß aus Fleisch zu gewinnen, als die gleiche Menge aus pflanzlicher Nahrung.


Gesundheit geht vor


Vegetarismus ist auch eine Ernährungsphilosophie. Gesundheit und Wohlbefinden sind für viele der Befragten wichtige Gründe. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts begann die Reformhausbewegung, die eine vegetarische Vollwertkost predigte. Noch heute gibt es vielerorts Reformhäuser, in denen ausschließlich vegetarische Produkte - teils in Bioqualität - angeboten werden.


Ganz ohne moralischen Überbau achten die sogenannten Lohas auf ihre Gesundheit und essen vegetarisch. Sie kaufen qualitativ hochwertige Lebensmittel und achten zudem auf ihre Umweltverträglichkeit. Und die Wissenschaft gibt den Veggies Recht: Vegetarier leiden nicht, wie gerne behauptet, an Mangelerscheinungen. Die Eisenversorgung ist bei einer ausgewogenen fleischlosen Ernährung kein Problem. Im Gegenteil: Vegetarier, die aus gesundheitlichen Motiven fleischlos leben, achten eher auf eine ausgewogene Ernährung. Auch für Schwangere ist die Eisenversorgung kein Problem. Es gibt sogar Studien, die zeigen, dass Vegetarier gesünder und länger leben, als Menschen mit einem hohen Fleischkonsum. Tendenziell empfehlen Ernährungswissenschaftler fleischarme Kost.


Weitere Gründe, die Menschen ihre Ernährung überdenken lassen, sind Fleischskandale. BSE, Gammelfleisch und Vogelgrippe haben in den vergangenen Jahren die Menschen geschockt. Vor allem gebildete Menschen wurden dadurch zu einer Abkehr vom Fleisch bewegt. In der Befragung gaben einige Teilnehmer an, dass es ihnen zuwider sei, was Fleisch ist und wo es herkommt. Die Abneigung vor Fleisch ist demnach ein starkes Motiv - besonders bei Frauen.



Geschrieben von Renate Günther

Dez 5


Der Wechsel der Jahreszeit bringt in aller Regelmäßigkeit bei vielen Mitmenschen die typischen Erkältungsbeschwerden. Unpassende Kleidung und der drastische Wetterumschwung werden nicht bedacht. Da ist das Niesen nicht weit und wir fühlen uns immer unwohler. Viren sind auf dem Vormarsch und schwächen den Körper.

Um den Kampf gegen Schnupfenviren zu unterstützen, macht es viel Sinn eine Ernährung mit einer optimalen Nährstoffzusammensetzung zu konsumieren.
Ob nun Überernährung oder Mangelernährung, in beiden Fällen kommt es zu einer verminderten Abwehrkraft des Immunsystems. Lebensnotwendige Nährstoffe, Mineralstoffe, Vitamine, Eiweiss, werden lebenslang benötigt.
Einzig der Energiebedarf nimmt mit höherem Lebensalter ab.

Es kommt auf die Auswahl der Lebensmittel an. Einen niedrigen Energiegehalt und viele Nährstoffe sind ideal. Optimal im Nährstoffgehalt sind Obst und Gemüse in Bio-Qualität und fettarme Lebensmittel.  Ausreichend trinken 1,5-2,0 Liter täglich.
In Zeiten der Infektanfälligkeit helfen spezielle Pflanzen-und Mineralstoffe die körpereigene Abwehr zu stärken.
Sonnenhut(Echinacea), Vitamin C, Zink, Wilder Indigo, Lebensbaum(Thuja).
Durch die Einnahme wird die Produktion bestimmter Antikörper gesteigert und die Vermehrung der Viren wird gebremst.

 

Geschrieben von Renate Günther

Nov 24
Ein Mittagsschläfchen zwischen 10-30 Minuten stärkt und macht fit für die nächsten Stunden des Tages. Am wirksamsten ist es im Liegen. Dies wurde in einer Untersuchung der US-Raumfahrtbehörde NASA dokumentiert. Nach einem Kurzschläfchen steigt die Aufmerksamkeitsrate um 100 Prozent. Die ideale Zeit ist zwischen 13 und 14 Uhr. Das Herzinfarktrisiko sinkt und der Appetit auf zucker-und fettreiche Nahrungsmittel ist vemindert. 

Geschrieben von Renate Günther

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